Der deutsche Startup Monitor (DSM) ist eine jährliche Studie, die vom Bundesverband Deutscher Startups e.V. ausgeht. Von Anfang Mai bis Mitte Juni können hier alle Gründer und Mitglieder der Geschäftsführung von Startups in Deutschland an der Onlinebefragung teilnehmen.
Resultate der Umfrage werden nach Auswertung online zur Verfügung gestellt. So zeigt der diesjährige DSM, dass gerade einmal 13,9 Prozent der über 1.200 befragten Jungunternehmer Frauen sind. Zwar ist die Frauenquote gegenüber dem Vorjahr gestiegen, jedoch nur mäßig. Denn in 2015 lag die Quote bei glatten 13 Prozent, genau wie im Jahr 2013. Folglich hat sich kaum etwas geändert.
Des Weiteren verfügen Startup Unternehmen im Durchschnitt um die 14 Mitarbeiter, inklusive Gründer. Rund ein Drittel der Unternehmen haben dabei nur eine Managementebene. Fast kein Jungunternehmen hat eine Hierarchie von drei Ebenen.
Ein weiteres Kriterium, nach dem die Unternehmen vom deutschen Startup Monitor analysiert wurden, war die Multikulturalität der Startup-Szene. 30 Prozent aller Startup-Mitarbeiter besitzen keinen deutschen Pass. Mögliche Ursache für den Anstieg um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr könnte die Flüchtlingsbewegung sein. Dies sei aber nur eine Vermutung. Jedoch planen 80 Prozent der Jungunternehmer eine Internationalisierung der Belegschaft.
Das nächste Merkmal, auf das Startups untersucht wurden, war der Sitz der Unternehmung. Neben Berlin, München und Hamburg, werden die Rhein-Ruhr-Region und die Hauptstadt des Schwabenlandes Stuttgart, immer mehr zu beliebten Standorten für eine Startup Niederlassung: 2015 etablierten sich noch 31 Prozent der teilnehmenden Startups in Berlin, 2016 hingegen waren es nur noch 17 Prozent. Schätzungen zufolge könnte der Rückgang dieser Prozentzahl auch auf der erweiterten Streuung der Datenbasis basieren. Trotz der sinkenden Prozentzahl ist Berlin auch dieses Jahr das beliebteste Ziel der Startups in Deutschland.