Due Diligence

Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet

Bei Kauf und Verkauf von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen werden alle Beteiligten das Verkaufsobjekt genau prüfen und dies im Businessplan darstellen. Mit dem sogenannten Due Diligence-Verfahren werden alle Risiken genau bewertet. So vermeidet man den sprichwörtlichen Kauf einer Katze im Sack.

Welche Eigenschaften eines Unternehmens werden vor dem Verkauf geprüft?

Die Financial Due Diligence beschreibt die Prüfung des Unternehmens in wirtschaftlicher Hinsicht. Hier wird der Finanzstatus des Unternehmens kontrolliert und die Prognosen des Unternehmens mit denen des Prüfers abgeglichen. Kennwerte sind zum Beispiel Ertrag, Liquidität und Finanzierungsstruktur.

Die Tax Due Diligence untersucht das Unternehmen im Hinblick auf die Steuer. Es werden alle Faktoren geprüft, die Einfluss auf die steuerliche Perspektive haben. Das sind zum Beispiel Abschreibungen, eine steuerschonende Finanzierung und Verkehrssteuern.

Bei der Legal Due Diligence geht es um die rechtlichen Risiken. Deshalb werden im Prüfverfahren die bestehenden Verträge gesichtet. Wichtiger Bestandteil der „legal dd“ sind anhängige Rechtsstreitigkeiten. Darunter fallen auch kartellrechtliche, urheberrechtliche und arbeitsrechtliche Prüfungen.

Mit der Market Due Diligence kommt die allgemeine Marktlage auf den Prüfstand. Das bedeutet, dass interne und externe Unternehmensanalysen vorgenommen werden. Die Planung wird auf ihre Plausibilität überprüft und alle Datenquellen und Erfolgsfaktoren von unabhängiger Stelle erneut ausgewertet.

Bei der Environmental Due Diligence geht es um die Umweltbelastung, die von dem zu prüfenden Unternehmen ausgeht. Dafür werden Klimabilanz und Energieeffizienz berechnet. Darüber hinaus ist für den Käufer aber auch der Blick nach vorn ganz wichtig. Von welchen Umweltschutzauflagen könnte das Unternehmen in Zukunft  betroffen sein? Steht das Firmengebäude eventuell in einem zukünftigen Schutzgebiet?

Neben diesen fünf Hauptfaktoren gibt es noch weitere Prüfbereiche, die Einfluss auf das zustande kommen eines Unternehmensverkaufes haben. Das sind zum Beispiel die Human Resources (HR) and Organisational Due Diligence oder die Strategic Due Diligence.

Deal Breaker

Manchmal führt die „gebotene Sorgfalt“ mit der ein Unternehmen geprüft wird, dazu, dass der Kauf nicht zustande kommt. Den ausschlaggebenden Faktor dafür nennt man dann Deal Breaker.

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
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5 Mio. Euro