Businessplan Gebäudereinigung

Der Markt für Gebäudereiniger ist äußerst hart umkämpft, weshalb für eine erfolgreiche Existenzgründung in jedem Falle ein ausgereiftes Geschäftskonzept vorhanden sein muss. Dieses muss in Form eines Businessplans schriftlich niedergelegt werden. Die Anzahl der Unternehmen belief sich 2010 auf rund 18.200 Unternehmen, wobei ein Gesamtumsatz von 10,9 Milliarden Euro erzielt wurde. Dass es dennoch gute Chancen gibt, sich mit einer Gebäudereinigung erfolgreich selbstständig zu machen, zeigt eine aktuelle Studie, nach der das Marktvolumen bei etwa 14 Milliarden Euro liegt. Dabei ist der gewerbliche Reinigungsmarkt zu großen Teilen ausgeschöpft, da etwa 80 Prozent der Unternehmen die Gebäudereinigung bereits an einen externen Dienstleister übertragen haben. Potenzial gibt es jedoch noch im gewerblichen Neubau sowie im privaten Sektor. Um sich gegen die großen Unternehmen am Markt zu behaupten, ist es für kleinere Dienstleister vor allem wichtig, einen erstklassigen und vor allem persönlichen Service zu bieten. Die Gebäudereinigung ist eine vertrauensvolle Sache, sodass viele Kunden Wert auf eine persönliche Beziehung zum Gebäudereiniger legen.

Wenn es um das vorhandene Marktpotenzial geht, sollte im Businessplan für die Gebäudereinigung in jedem Fall auf die Zahl der vergebenen Baugenehmigungen eingegangen werden. Diese gibt Auskunft über die künftigen Auftragsmöglichkeiten. Dabei sind die Zahlen durchaus erfolgversprechend. So wurden 2010 bundesweit Baugenehmigungen für etwa 228.000 Wohnungseinheiten erteilt, was einem Plus von 21,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders im Bereich der lukrativen Mehrfamilienhäuser gab es ein deutliches Plus von 26,8 Prozent. Damit sich ein Unternehmen auch auf größere Ausschreibungen bewerben kann, lohnt es sich, Kooperationen mit anderen Betrieben einzugehen. Für den Fall, dass bereits Vereinbarungen bestehen, sollte dies im Business Plan ebenfalls angegeben werden. Derzeit ist es so, dass bei kleineren Betrieben rund 57 Prozent des Umsatzes mit Privatkunden erzielt werden und 30 Prozent mit gewerblichen Kunden.

Der durchschnittliche Umsatz der Unternehmen liegt bei 600.000 Euro wobei der Jahresumsatz pro Beschäftigtem 49.000 Euro betrug. Auf der Kostenseite fallen besonders die Personalkosten ins Gewicht. Diese betragen durchschnittlich etwa 76 Prozent. Dazu kommt der Materialeinsatz mit ca. 7 Prozent sowie sonstige Kosten von 12 Prozent. Das reine Betriebsergebnis beläuft sich bei den Unternehmen im Durchschnitt zwischen 4 und 5 Prozent vom Umsatz.

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
60
Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
80
Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro