Startup-Gründungen der Mobilitätsbranche nahmen in den letzten Jahren rasant zu. Auch für Investoren werden Jungunternehmen dieser Branche immer interessanter. Diese Annahme beruht auf einer Analyse der Unternehmensberatung Oliver Wyman. Laut der Studie sollen allein in Deutschland Gründer von Mobilitäts-Startups seit 2011 ca. 315 Millionen US-Dollar eingenommen haben. Von der Investitionssumme flossen dabei rund 45 Prozent in Startups der Dienstleistungsbranche, zudem wurden mit 44 Prozent Unternehmen, welche auf Brennstoffzellen- oder Elektro-Antrieben spezialisiert sind, gefördert. Etablierte Autohersteller haben immer mehr Interesse auch als Investoren zu agieren.
Vermutet wird, dass die Freude am Investieren aus Angst vor dem rasanten Wachstum alternativer Unternehmen und dem Verlust von Marktanteilen sei, da traditionelle Autobauer zunehmend von Unternehmen, welche sich mit Konzepten für das Auto der Zukunft auseinandersetzen, Konkurrenz bekommen.