Businessplan Handel

Der Handel zählt nach wie vor zu den beliebtesten Bereichen für eine Existenzgründung. Bedenkt man, dass die Bundesbürger etwa ein Drittel des zur Verfügung stehenden Einkommens im Handel ausgeben, ist dies auch durchaus nachvollziehbar. Um die möglichen Umsätze im Businessplan möglichst realistisch darzustellen, muss man zunächst wissen, was Konsumenten bereit sind, für ein bestimmtes Produkt auszugeben. Dabei kann man sich auf die die vom Statistischen Bundesamt erhobenen Daten beziehen. Den größten Betrag geben Verbraucher mit 2127 Euro für Nahrungs- und Genussmittel aus. Danach folgen Produkte aus dem Baumarkt mit 587 Euro sowie die Gesundheits- und Körperpflege mit 419 Euro.

Soll die Existenzgründung mit einem Ladengeschäft erfolgen, so ist auch der durchschnittliche Umsatz pro m² Verkaufsfläche eine wichtige Kennzahl für den Businessplan. Dabei erzielen Apotheken beispielsweise mit einem Umsatz zwischen 20.000 und 25.000 Euro pro Quadratmeter Ladenfläche die besten Ergebnisse. Ebenfalls hoch ist der Umsatz mit etwa 12.000 Euro beim Handel mit Schmuck- und Uhren. Dagegen erzielen Möbelhäuser aufgrund der traditionell großen Verkaufsfläche nur einen Umsatz von etwa 1.000 Euro pro Quadratmeter. Ein Erfolgsrezept für eine Existenzgründung im Handel ist auch der sogenannte Multi-Channel-Vertrieb. So kann beispielsweise zum Verkauf im Ladengeschäft noch ein zusätzlicher Online-Shop eingerichtet werden. Bei einem Ladengeschäft ist zudem auch der Kapitalbedarf deutlich höher als bei einem reinen Online-Handel. Für die Einrichtung liegen diese durchschnittlich zwischen 300 und 400 Euro pro Quadratmeter.

Wird zur Existenzgründung direkt Personal eingestellt, so müssen natürlich auch diese Kosten bei der Finanzplanung im Businessplan entsprechend berücksichtigt werden. Die Personalkosten lassen sich ebenfalls anhand Vergleichszahlen kalkulieren. So betragen die Kosten für Personal beispielsweise beim Handel mit Lebensmitteln durchschnittlich zwischen 9 und 11 Prozent des Bruttoumsatzes. Mit der Qualität der Produkte steigen auch die Personalkosten, sodass beim Handel mit Uhren und Schmuck hierfür zwischen 15 und 22 Prozent kalkuliert werden müssen. Besonders hoch ist der Personalkostenanteil mit bis zu 25 Prozent bei Blumenläden.

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