Businessplan Handelsvertreter

Eine Existenzgründung mit einer Handelsvertretung ist vor allem aufgrund des sehr hohen Marktpotenzials eine lukrative Sache. So wurde beispielsweise 2010 ein Handelsvolumen von 175 Milliarden Euro vermittelt. Der Branchenumsatz aller Handelsvertretungen lag bei etwa 28,1 Milliarden Euro, wobei der Eigenumsatz rund 5 Milliarden Euro betrug. Somit wurden 30 Prozent des gesamten inländischen Handelsvolumens durch Handelsvertretungen vermittelt.

Handelsvertreter haben die Möglichkeit, sich auf einen Handelsbereich zu spezialisieren oder verschiedene Märkte zu bedienen. Das angestrebte Konzept sollte in jedem Fall genau im Businessplan für die Handelsvertretung dargelegt werden. Insgesamt waren 2010 etwa 67.000 Handelsvertretungen registriert, wobei 87 Prozent davon maximal einen Mitarbeiter hatten. Größere Vertretungen konnten einen durchschnittlichen Jahresumsatz von rund 420.000 Euro erzielen. Was die Aufteilung des Umsatzes nach den einzelnen Branchen betrifft, so gehen 20 Prozent der Umsätze auf die Vermittlung von Maschinen und technischen Ausrüstungen zurück. Knapp 11 Prozent der Vermittlungen betrafen Möbel, Haushaltswaren oder Metallwaren. Dazu kommen 20,8 Prozent für sonstige Waren ohne genaue Bezeichnung.

In den Businessplan für eine Handelsvertretung gehört auch ein genauer Finanzplan. Dieser beinhaltet zunächst eine genaue Planung des Investitionsbedarfs. Benötigt wird neben einer Büroausrüstung auch ein zuverlässiges Fahrzeug, welches jedoch auch geleast werden kann. Im Durchschnitt beträgt der benötigte Kapitalbedarf etwa 20.000 Euro. Entscheidend für die Finanzplanung im Businessplan ist die ausreichende Bildung von Rücklagen. Gerade zu Beginn der Unternehmensgründung fließen die Provisionen nur sehr unregelmäßig. Deshalb ist es ratsam so zu planen, dass man zwischen 12 und 18 Monaten auch ohne erwirtschaftete Provisionen alle laufenden Ausgaben decken kann.

Bei der Umsatzplanung ist ausschlaggebend, ob sich die Handelsvertretung auf einen bestimmten Bereich spezialisiert oder auf einen ausgeprägten Branchenschwerpunkt verzichtet. Die höchsten Durchschnittsumsätze werden bei der Vermittlung von Brennstoffen, Erze, Metallen sowie technischer Chemie erzielt. Hier liegt das durchschnittliche Vermittlungsvolumen bei etwa 1,6 Millionen Euro pro Jahr. Bei Nahrungs- und Genussmitteln beläuft sich dies jährlich auf etwa 640.000 Euro. Das durchschnittliche Betriebsergebnis für Handelsvertretungen liegt bei etwa 27 Prozent des Umsatzes vor Steuern.

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Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
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Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
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Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro