Businessplan Handwerk

Die Aussichten für eine Existenzgründung im Handwerk sind aktuell so günstig wie selten zuvor. Das Jahr 2011 war für das deutsche Handwerk mit einem Umsatzzuwachs von 7,4 so stark gewachsen wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Dabei legte das Ausbaugewerbe mit 4,7 Prozent am stärksten zu. Zudem erzielten auch die Handwerker für den gewerblichen Bedarf wie Metallbauer und Feinmechaniker sowie Handwerke für den privaten Bedarf, zu denen unter anderem Friseure und Schneider gehören, deutliche Zuwächse.

Die Grundlage für den Erfolg mit einem Handwerksbetrieb ist ein ausgefeilter und in sich stimmiger Businessplan. Dabei gibt es einige Besonderheiten zu beachten. So ist besonders für Handwerksbetriebe wichtig, für eine ausreichende Kapitalausstattung zu sorgen. Im Gegensatz zu Unternehmen aus dem Handel müssen Handwerksbetriebe zunächst in Vorleistung treten. Zudem sollte berücksichtigt werden, dass es nach Rechnungsstellung eine gewisse Zeit dauert, bis die Zahlungen von Kunden auch tatsächlich eingehen. Knapp 13 Prozent der Rechnungen an private Kunden werden erst zwischen 30 und 90 Tagen nach Rechnungsstellung beglichen. Bei öffentlichen Kunden sind dies sogar 25 Prozent. Zudem muss bei der Liquiditätsberechnung (z.B. KfW Liquiditätsplan) auch ein gewisser Forderungsausfall berücksichtigt werden. Im Durchschnitt kommt es bei 40 Prozent aller Handwerksbetriebe zu einem Forderungsausfall zwischen 0,1 und 1 Prozent. Über die höchsten Forderungsausfälle klagen das Bauhauptgewerbe sowie das KFZ-Gewerbe. So liegt der Ausfall an Forderungen bei 20 Prozent aller Betriebe im Bauhauptgewerbe bei über einem Prozent.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Garantieleistungen, welche Handwerker erfüllen müssen. So liegen die Gewährungsfristen im Baugewerbe zwischen 2 und 5 Jahre. Die Gewährleistung kann entweder über eine Bankbürgschaft oder eine spezielle Gewährleistungsversicherung abgedeckt werden. Letztere verursacht zwar zusätzliche Kosten, hat jedoch den Vorteil, dass die Liquidität hiervon nicht beeinträchtigt wird. Häufigster Grund für eine Insolvenz von Handwerksbetrieben ist eine zu geringe Eigenkapitalquote. Zwar ging die Anzahl der Insolvenzen 2010 um 3,7 Prozent zurück, jedoch ist die absolute Zahl von 6.230 Unternehmen immer noch relativ hoch. Zu empfehlen ist eine Eigenkapitalquote von mindestens 30 Prozent. Ab einer Quote von unter 10 Prozent gilt ein Unternehmen als akut gefährdet.

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10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
60
Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
80
Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro