Laut einer Studie mangelt es in Deutschland an rund 600 Millionen Euro Wagniskapital. Für die leichtere Beschaffung von Wagniskapital für Startups soll eine neue Beteiligungsgesellschaft, welche eine Tochtergesellschaft der KfW-Bank darstellt, sorgen. Dabei soll der Fokus auf Investitionen in Venture Capital- und Venture Debt Fonds liegen. Die Beteiligungsgesellschaft startet voraussichtlich Anfang 2018. Allerdings muss die Genehmigung für die neue Tochtergesellschaft noch durch den KfW-Verwaltungsrat bestätigt werden.
Zudem legt der größte Frühphaseninvestor, der High-Tech Gründerfonds (HTGF), einen neuen Fonds (III) auf, welcher ab Herbst 2017 Investitionen von bis zu drei Millionen Euro pro Unternehmen tätigen soll. Investiert wird nun auch in Startups mit einem Alter von bis zu drei Jahren. Die Anzahl der privaten Investoren liegt in Fonds III bei 26.