Businessplan Hotel

Das Beherbergungsgewerbe in Deutschlandfreut sich  bereits seit einigen Jahren über steigende Übernachtungszahlen. Deshalb ist eine Existenzgründung mit einem Hotel durchaus empfehlenswert. Aufgrund des relativ hohen Investitionsbedarfs benötigen Existenzgründer in jedem Fall ein gut durchdachtes Geschäftskonzept und einen in sich schlüssigen Businessplan.

Zunächst einmal geht es im Businessplan darum darzustellen, welche Art von Hotel eröffnet und welche Zielgruppe damit angesprochen werden soll. 2011 gab es in Deutschland 8206 mit Sternen zertifizierte Hotels. Mit 59,8 Prozent nahm die 3-Sterne-Kategorie den größten Anteil ein. Dazu kamen 28,6 Prozent der Kategorie 4 Sterne und 9,6 Prozent mit 2 Sternen. Der Anteil an Luxushotels mit 5 Sternen war mit 1,6 Prozent eher gering wie auch die 1-Sterne-Unterkünfte mit 0,9 Prozent. Die Gesamtzahl der Übernachtungen nahm 2011 um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Dabei war die Steigerung bei den ausländischen Gästen mit 6 Prozent überproportional hoch. Neben dem Segment der Geschäfts- und Tagesreisen profitierten vor allem Wellnesshotels und Unterkünfte in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern vom Aufschwung bei den Übernachtungszahlen. Um sich gegen die großen Hotelketten durchzusetzen, ist es wichtig, sich auch optisch von diesen abzugrenzen. Möglich ist beispielsweise ein ausgefallenes Design oder ein extravagantes Ambiente. Die großen Hotelketten erzielen in etwa die Hälfte des Hotellerieumsatzes. Einige mittelständische Betriebe sind deshalb dazu übergegangen, mit diesen Kooperationen einzugehen. So können beispielsweise Synergieeffekte des Marketings besser genutzt werden.

Von besonderer Bedeutung für den Businessplan eines Hotels ist eine genaue Finanzplanung. Anhand dieser entscheiden Banken (z.B. KfW Bank)und öffentliche Stellen, ob ein Darlehen bzw. eine Förderung bewilligt wird. Eine wichtige Kennzahl ist dabei der Auslastungsgrad. Durchschnittlich betrug dieser 2011 etwa 65 Prozent. Wie ein Hotel genau ausgelastet ist, hängt dabei auch immer von der jeweiligen Anzahl der Betten ab. So betrug beispielsweise der Auslastungsgrad bei großen Hotels mit über 300 Zimmern und einem Umsatz von über 10 Millionen Euro 67 Prozent. Dagegen kamen kleiner Unterkünfte mit nur 30 Zimmern auf einen Auslastungsgrad von nur 57 Prozent. Wichtig ist für die Businessplan-Erstellung auch die Höhe des durchschnittlichen Gewinns vor Steuern. Dieser lag 2011 in der deutschen Hotellerie bei 12,6 Prozent.

Ein weiterer, wichtiger Punkt im Businessplan eines Hotels ist die Wahl der Rechtsform. Zu 76 Prozent sind die Hotels in Deutschland Einzelunternehmen. Dazu kommen etwa 175 Gesellschaften die auf dem deutschen Hotelmarkt tätig sind.

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Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro