Businessplan Immobilienmakler

Aufgrund der niedrigen Finanzierungskosten und geringen Markteintrittsbarrieren gehört eine Existenzgründung als Immobilienmakler zu den beliebtesten Gründungsformen. Auch wenn eine Gründung relativ einfach bewerkstelligt werden kann, wird für eine erfolgreiche Selbstständigkeit als Immobilienmakler in jedem Fall ein guter Businessplan benötigt. Da viele Unternehmensgründer die Selbstständigkeit nur unzureichend planen, kam es in der Branche in der Vergangenheit zu einer starken Fluktuation. So existieren nur 15 Prozent der Maklerbüros bereits seit mehr als 20 Jahren. 2010 gab es in Deutschland etwa 28.700 Maklerunternehmen, die einen Gesamtumsatz von 8,8 Milliarden Euro erzielten. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Umsatz von 305.000 Euro pro Unternehmen.

Beim Businessplan für einen Immobilienmakler kommt es insbesondere auf eine genaue Darstellung der angebotenen Leistungen an. Zudem spielt auch der Standort eine wichtige Rolle. Etwa 75 Prozent aller Immobilienmakler sind ausschließlich in der Region um den eigenen Standort tätig. Aufgrund der gestiegenen Immobilienpreise lohnen sich Kaufimmobilien für Makler derzeit besonders. So wurden 2011 Immobilien im Wert von etwa 165 Milliarden Euro verkauft, was einen Anstieg von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Am stärksten stiegen die Zahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen an und die stärksten Transaktionsvolumina gab es in Bayern und Nordrhein-Westfalen. Auch die vor allem in Ballungsräumen gestiegenen Mieten führten zu einer Zunahme des Umsatzes bei den Immobilienmaklern.

Ein wichtiger Punkt im Businessplan (hier gehts zu unserem Businessplan-Ratgeber) ist die die Finanz- und Liquiditätsplanung. Gerade bei Immobilienmaklern können die Einnahmen mitunter stark variieren, weshalb die Liquidität besonders genau geplant werden muss. Pro Beschäftigten wird durchschnittlich ein Jahresumsatz von etwa 98.000 Euro erzielt, wobei sich der größte Teil mit 51 Prozent aus der Vermittlung von Kaufimmobilien rekrutiert. Dazu kommen 12 Prozent aus Provisionen für Miet- bzw. Pachtverträge und 37 Prozent aus sonstigen Einnahmen. Hierzu gehören unter anderem Verwaltungshonorare, Finanzdienstleistungen oder Aufwandsentschädigungen. Bei Immobilienmaklern gelten für die Umsatzplanung im Businessplan einige Besonderheiten. So wird nicht aus jedem Auftrag auch ein tatsächlicher Umsatz erzielt. Die erzielten Provisionen müssen auch den Arbeitsaufwand abdecken, bei dem es zu keinem Vertragsabschluss kam. Vorteilhaft sind Objekte, für die ein Alleinauftrag vorliegt. Hier kommt es bei 6,5 von 10 Objekten zu einem erfolgreichen Abschluss. Dagegen liegt die Quote ohne Alleinstellungsauftrag nur bei 3 Prozent.

Unsere Businessplan-Spezialisten unterstützen Sie gerne bei der Ausarbeitung Ihres individuellen Businessplans. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf – wir freuen uns!

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
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Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
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Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro