Businessplan IT-Berater

Eine Existenzgründung als IT-Berater bietet sich vor allem aufgrund der relativ geringen Einstiegskosten an. Da die meisten IT-Berater ihr Büro in den eigenen vier Wänden haben, fallen häufig nur Reisekosten, Telefongebühren, Fachliteratur und -medien, Honorare für Mitarbeiter und Ähnliches an. Der größte Teil des Kapitals wird deshalb dafür benötigt, um sich zumindest für das erste halbe Jahr eine ausreichende finanzielle Basis zu schaffen. Was die eigentlichen Investitionskosten betrifft, reicht ein Betrag zwischen 5.000 und 8.000 Euro hierzu in der Regel aus.

Auch wenn der Einstieg als IT-Berater relativ einfach zu gehen ist, gehört ein ausgereifter Businessplan zu jeder Existenzgründung. Darin werden zunächst die angebotenen Leistungen und die vorhandene Zielgruppe genau dargestellt. Bei IT-Beratern, die vorwiegend Softwarelösungen anbieten, besteht der Kundenkreis zu 92 Prozent aus Wirtschaftsunternehmen. Im Bereich der Hardware ist der Anteil mit 67 Prozent etwas geringer. Hier bilden auch die öffentlichen Auftraggeber mit 27 Prozent einen relativ hohen Anteil. Aus den Erfahrungen hat sich gezeigt, dass es vorteilhaft ist, wenn IT-Berater sich auf bestimmte Branchen spezialisieren. So können die für einen Kunden entworfenen Lösungen relativ einfach auch auf andere Unternehmen übertragen werden, wodurch sich der Arbeitsaufwand erheblich verringert.

Um finanzielle Engpässe insbesondere in der Zeit direkt nach der Gründung zu vermeiden, gehört in jeden Businessplan eine genaue Finanzplanung. Dabei gilt es zunächst einmal die möglichen Umsätze zu planen. Im Schnitt erzielen IT-Berater im Bereich Software einen Jahresumsatz von etwa 152.000 Euro. Bei Beratern, die vorwiegend Hardware-Lösungen anbieten, liegt der durchschnittliche Umsatz bei 136.000 Euro. In den letzten Jahren sind die meisten IT-Berater dazu übergegangen, die Aufträge mit ihren Kunden pauschal abzurechnen. Dabei müssen die Preise natürlich genau kalkuliert werden. Auch wenn zu Beginn der Selbstständigkeit die Suche nach neuen Kunden schwierig sein kann, ist es ein Fehler, die Honorare zu gering anzusetzen. Müssen diese bei einem Kunden später nach oben korrigiert werden, ergibt sich daraus ein sehr negativer Effekt. Um Preise zu kalkulieren, empfiehlt es sich, pro Jahr etwa 150 produktive Arbeitstage anzusetzen. Die restliche Zeit wird für andere Arbeiten wie Kundenakquise oder Buchhaltung benötigt. Aus diesen 150 Tagen müssen dann die gesamten Einnahmen erzielt werden, um alle laufenden Ausgaben zu decken und noch einen entsprechenden Gewinn zu erzielen.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Ausarbeitung eines professionellen Businessplans für ihre Gründung als IT-Berater. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich hier Ihr individuelles Angebot unterbreiten.

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
60
Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
80
Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro