Businessplan Jeansladen

Kein anderes Kleidungsstück erfreut sich so großer Beliebtheit wie die Jeans. In den Jahren 2000 bis 2010 konnte der Absatz an Jeans um 100 Prozent gesteigert werden. Die Existenzgründung mit einem Jeansladen ist deshalb durchaus erfolgversprechend. Vor der Eröffnung sollte in jedem Fall ein detaillierter Businessplan erstellt werden.

Ein wichtiger Punkt des Businessplans für einen Jeansladen ist die Standortwahl. Dabei sollte vor allem auf die vorhandene Bevölkerungsstruktur am jeweiligen Standort eingegangen werden. Entscheidend ist dabei, dass die vorhandene Kaufkraft mit dem angebotenen Preissegment konform geht. Die deutschen Haushalte geben etwa 4,7 Prozent ihres zur Verfügung stehenden Budgets für Kleidung und Schuhe aus. Dabei sind die Ausgaben bei Paaren mit Kindern mit durchschnittlich 2000 Euro p.a.  besonders hoch. Zu beachten dabei ist, dass diese Konsumentengruppe eher im unteren Preissegment einkauft. Bei Singlehaushalten ist es so, dass Frauen mit durchschnittlich 800 Euro pro Jahr deutlich mehr ausgeben als Männer, die durchschnittlich etwa 500 Euro pro Jahr für Schuhe und Kleidung liegen.

Der Markt für Jeans ist durchaus hart umkämpft, da Bekleidungsgeschäfte mit einer breiten Angebotspalette ebenso Jeans anbieten wie Discounter und der Versandhandel. Deshalb ist es wichtig, im Businessplan für den Jeansladen (hier können Sie sich Muster-Auszüge aus einem professionellen Businessplan zusenden lassen) ein schlüssiges Konzept zu präsentieren. Bei einem Jeansladen bietet es sich unter anderem an, sich auf die junge Zielgruppe zu spezialisieren und eine entsprechend modische Palette an Jeans anzubieten.

Zudem kommt es beim Businessplan auf einen realistischen Finanzplan an. Zunächst geht es darum, den benötigten Investitionsbedarf zu ermitteln. Wie hoch dieser ausfällt, hängt von der Lage, der Größe und Ausstattung sowie der Sortimentsbreite ab. Stehen der genaue Bedarf noch nicht fest, empfiehlt es sich im Businessplan ein Mindestbedarf von 40.000 Euro zu veranschlagen. Zudem ist es wichtig, für die ersten Monate Kapital einzuplanen, da die Einnahmen in dieser Zeit noch nicht ausreichend sein werden, um alle Ausgaben zu decken. Dazu kommt noch eine realistische Planung der Einnahmen und Ausgaben. Für einen Jeansladen stehen dabei nur wenige Vergleichszahlen zur Verfügung. Aus diesem Grunde sollte im Zahlenteil des Businessplans auf Zahlen aus dem allgemeinen Bekleidungsgewerbe zurückgegriffen werden. Durchschnittlich liegt der Umsatz bei kleineren Läden mit 1-2 Beschäftigen bei etwa 97.000 Euro. Dazu kommen dann natürlich noch die laufenden Kosten. Der Wareneinsatz beträgt durchschnittlich 51,9 und die Personalkosten liegen bei etwa 18,3 Prozent. Dazu kommen die Miete mit 9,6 Prozent und sonstige Aufwendungen von etwa 14 Prozent. Zieht man die Ausgaben ab, so ergibt sich ein Betriebsergebnis von 6,1 Prozent vor Steuern.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Erstellung Ihres individuellen Businessplans. Lassen Sie sich einfach hier ein Angebot unterbreiten.

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Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
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Erstellte Businesspläne
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Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro