Förderung der hausärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz

Für wen ist das Programm geeignet?

In strukturschwachen Gebieten soll durch die Förderung der hausärztlichen Versorgung sichergestellt werden, dass ausreichend Hausärzte oder Allgemeinmediziner sich in ländlichen Regionen niederlassen. Diese Versorgung gestaltet sich in den ländlichen Gebieten zunehmend schwieriger und hinterlässt große Lücken in der ambulanten medizinischen Versorgung der ländlichen Bevölkerung. Das Land Rheinland Pfalz unterstützt durch sein Förderprogramm die Anstellung von Ärzten sowie die Errichtung von neuen Praxen und Zweitpraxen. Auch die Übernahme von Praxen, die beispielsweise durch Wegzug oder aus Altersgründen ihres Vorgängers frei werden, wird gefördert. Anträge können niedergelassene Ärzte oder medizinische Versorgungszentren stellen. Sowohl der Erwerb der Arztpraxen als auch die Ausstattung mit medizinischen Geräten, Büro- und EDV-Ausstattungen und Anderes, kann mit bis zu 15 000 Euro je antragstellenden Arzt finanziert werden.

Voraussetzungen für den Erhalt der Förderung

Die geplanten Maßnahmen müssen in bestimmten geförderten Gebieten liegen oder den Richtlinien entsprechen, die in dem § 100, Abs. 1 oder Abs. 3 des fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) beschrieben sind und für die eine Feststellung vom Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen vorliegt. Der antragsstellende Arzt muss eine vertragsärztliche Zulassung in dem geförderten Gebiet besitzen. Auch eine Genehmigung für die Errichtung einer Praxis oder Zweitpraxis im Fördergebiet von der Kassenärztlichen Vereinigung oder dem Zulassungsausschuss kann die Förderung ermöglichen. Der Antragsteller verpflichtet sich, seine ärztliche Tätigkeit oder den Betrieb einer zweiten Praxis in dem geförderten Gebiet für mindestens fünf Jahre auszuüben. Die vertragsärztliche Tätigkeit muss innerhalb von sechs Monaten nach der Gewährung der Förderung aufgenommen werden. In einer Zweitpraxis muss an mehreren Tagen in der Woche eine Sprechstunde eingerichtet werden, bei einer wöchentlichen Sprechstundenzeit von mindestens 10 Stunden. Es ist sicher vorteilhaft, einen professionellen Businessplan für die Beantragung der Förderung erstellen zu lassen. Unsere kompetenten Businessplan-Experten unterbreiten Ihnen gern ein Angebot für die Erstellung des Businessplans.

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