Geförderte Darlehen

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für die noch jungen Unternehmen in der Existenzgründungsphase. Die Risikoeinschätzung, ob das Start-up erfolgreich am Markt etabliert werden kann, ist schwierig. Die generelle Abwägung eines Darlehens ist damit risikoreich. Daher scheuen Banken in der Seed- und Early-Stage Phase das Investment in Form von Kreditzusagen, ebenso wie die Venture Capital Gesellschaften. Den Existenzgründern bleiben als alternative Finanzierungsmöglichkeit die Familie, Bekannte, Business-Angel oder die Förderdarlehen der KfW und Förderbanken der Länder. Im Folgenden schauen wir uns die geförderten Darlehen und Institute sowie die Vorteile dieser Form der Kredite genauer an.

KfW Bank und Landesbanken

Abhängig vom geplanten Geschäftskonzept benötigen Gründer unterschiedliche Investitionshöhen. Manchen Gründern reicht der Laptop und ein Telefon, andere wiederum müssen beispielsweise ein Ladenlokal einrichten und Ware vorfinanzieren. Abhängig von der jeweiligen Unternehmung sind im Vorfeld ganz andere Summen fällig. Die KfW Bank und die Förderbanken der jeweiligen Bundesländer unterstützen jegliche Gründungsvorhaben mit Kapital und Wissenstransfer. Je nach Gründungsvorhaben kommt eine unterschiedliche Gründungsförderung in Betracht. Es gibt – je nach Zweck – unterschiedliche Förderprogramme. Diese werden als Darlehen ausgeschüttet und sind zum Start im ersten Jahr meist rückzahlungsfrei. Ziel der aufgelegten Programme ist es den Unternehmergeist in Deutschland zu stärken.

KfW

Die KfW Bankengruppe gibt es seit über 65 Jahren. Heute hat die KfW viele Aufgaben, vor allem als Förderbank unterstützt sie den wirtschaftlichen Wandel und zukunftsweisende Ideen in Deutschland, aber auch in Europa und der Welt ist die KfW aktiv. Die KfW ist die größte Förderbank in Deutschland und oft mit von der Partie, wenn es um das Thema Startfinanzierung geht. Das gilt nicht nur für Unternehmensgründer, auch Privatpersonen können auf die KfW zurückgreifen, beispielsweise im Hausbau. Im Unternehmensbereich agiert die Bank branchenoffen. Die Finanzierung ist unabhängig von der Investitionsphase. Ob für die Gründung oder die weitere Expansion, die KfW hat dafür geeignete Kredite aufgelegt. Die Kreditanträge sind grundsätzlich nur über die Hausbank möglich, es gilt das sogenannte Hausbankprinzip. Für Existenzgründer gibt es seitens der KfW den ERP-Gründerkredit – StartGeld, den ERP-Gründerkredit – Universell, den KfW-Unternehmerkredit Plus sowie das ERP-Kapital für die Gründung. Welches Förderprogramm für Ihr Vorhaben das passendste ist, sollten Sie in einem Vorab-Check klären.

Förderbanken der Bundesländer

Die Förderbanken agieren im öffentlichen Auftrag und engagieren sich in Geschäftsfeldern, die den staatlichen Zielen untergeordnet sind. Die Landesbanken führen zum einen die Geschäfte der Bundesländer und unterstützen das Land bei der Wirtschaftsförderung. Bei der Gründung von Unternehmen, unabhängig von der Branche, kommen die Förderbranken in Betracht. Es werden Gründungen, Betriebsübernahmen und Beteiligungen mittels Darlehen, einer Risikoentlastung oder Beteiligungskapital für Gründer gefördert. Damit kann jeder aktivierter Finanzierungsaufwand unterstützt werden, wie Immobilienkosten, Anschaffungskosten sowie Gebühren, Patente und Lizenzen. Die Konditionen hängen vom jeweiligen Vorhaben ab. Grundsätzlich gibt es bei den Landesbanken niedrigere Zinssätze, lange Laufzeiten und tilgungsfreie Jahre. Auch im Fall der Förderbanken kommt das Hausbankprinzip zur Anwendung.

Vorteile einer Förderfinanzierung

Gegenüber einem normalen Bankkredit haben die Förderdarlehen wesentliche Vorteile. In aller erster Linie sind die Einstiegshürden niedriger, beispielsweise durch die 80 prozentige Haftungsfreistellung Ihrer Bank, im Fall der KfW. Die Finanzierungen sind meistens zinsgünstiger als die gewährten Konditionen bei der Hausbank. Oft ist das erste Jahr tilgungsfrei. Das hilft Unternehmern die Anlaufzeit mit den geringen Einnahmen entsprechend zu überbrücken und das Geschäft aufzubauen. Die Kredit Laufzeiten können langfristig sein und sind flexibel, mit festem Zinssatz bis zu 20 Jahren. Auch eine Kopplung mit anderen Fördermitteln ist darstellbar. Die Förderdarlehen erfordern nicht zwingend Eigenkapital und Sicherheiten. Eine 100 prozentige Finanzierung in vollem Umfang und für jegliche Vorhaben ist möglich. Alles in allem sollten sich Gründer die Fördermöglichkeiten genau vergleichen.

Wenn Sie Hilfe bei der Beantragung eines geförderten Darlehens respektive beim Erstellen eines Businessplans benötigen, nehmen Sie bitte einfach unverbindlich Kontakt zu uns auf.

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