Gründerrichtlinie – Erhöhung der Stabilität von gewerblichen und freiberuflichen Unternehmensgründungen

Ziel und Gegenstand der Gründerrichtlinie – Erhöhung der Stabilität von gewerblichen und freiberuflichen Unternehmensgründungen

Mit der Gründerrichtlinie – Erhöhung der Stabilität von gewerblichen und freiberuflichen Unternehmensgründungen fördert der Freistaat Thüringen die Gründung von kleinen und mittleren gewerblichen oder sozialwirtschaftlichen Unternehmen sowie von Freiberuflern. Die Mittel für dieses Förderinstrument stammen zum Teil aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Das Ziel der Förderung besteht darin, Wachstumsdynamik und Leistungsfähigkeit von Gründungsvorhaben durch konzeptionelle und strategische Beratungsleistungen zu erhöhen.

Die Förderung im Rahmen der Gründerrichtlinie – Erhöhung der Stabilität von gewerblichen und freiberuflichen Unternehmensgründungen umfasst:

– Intensivberatungen durch selbstständige Unternehmensberater
– Gründungsberatungen auf der Basis von Existenzgründerpässen
– Einrichtung und Betrieb von Beratungs- und Vernetzungsprojekten
– Gewährung von Gründerprämien in der Vorgründungsphase als Beitrag zur Existenzsicherung des Gründers.

Wer kann durch die Gründerrichtlinie – Erhöhung der Stabilität von gewerblichen und freiberuflichen Unternehmensgründungen gefördert werden?

Antragsberechtigt für Intensivberatungen und Existenzgründerpässe sind natürliche Personen, die in Thüringen eine Existenzgründung oder eine Betriebsübernahme planen und bisher keine Selbstständigkeit oder Freiberuflichkeit betreiben. Die Beratungen müssen von geeigneten selbstständigen Beratern/Beratungsunternehmen unter Einbeziehung eines neutralen Experten für Qualitätssicherung geleistet werden. Antragsteller auf einen Existenzgründerpass müssen zusammen mit einer fachkundigen Stelle – insbesondere IHK oder Handwerkskammer – einen individuellen Betreuungsplan erstellen.

Anträge auf Einrichtung und Betrieb von Beratungs-/Vernetzungsprojekten können private Unternehmen, Kammern und Wirtschaftsverbände sowie andere geeignete Institutionen stellen, die ihren Sitz, eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Thüringen haben. Die Aufforderung dazu muss vorab durch die Thüringer Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung mbH (GFAW) erfolgen.

Daneben besitzen die Thüringer Handels- und Handwerkskammern das Recht, einen Antrag auf Einrichtung und Betrieb des ThEx (Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum) zu stellen.

Antragsberechtigt für die Gründerprämien sind natürliche Personen, die in Thüringen eine innovationsbasierte Existenzgründung planen. Voraussetzungen für diese Form der Förderung sind eine Projektbegleitung durch ein Gründungsnetzwerk oder einen Gründungscoach aus dem Verbund des ThEx, die Erfahrungen in der Unterstützung von innovationsbasierten Gründungen besitzen. Gründer, die eine Existenzsicherung im Rahmen von Ausgründungen aus dem Hochschulbereich/aus Forschungseinrichtungen oder Sozialleistungen nach dem SGB II/SGB XII beziehen, können die Gründerprämien nicht erhalten.

Die Anträge auf die Förderung im Rahmen der Gründerrichtlinie – Erhöhung der Stabilität von gewerblichen und freiberuflichen Unternehmensgründungen nimmt die GFAW entgegen. Stichtage für die Antragstellung sind der 15. März, der 15. Juni, der 15. September und der 15. Dezember 2016. Die Anträge sind formgebunden.

In welcher Form erfolgt die Förderung?

Die Förderung im Rahmen der Gründerrichtlinie – Erhöhung der Stabilität von gewerblichen und freiberuflichen Unternehmensgründungen erfolgt durch finanzielle Zuschüsse:

– Für Intensivberatungen: Bis zu 70 Prozent der zuschussfähigen Gesamtkosten, bis maximal 500 Euro pro Beratungstag und maximal 50 Euro für Qualitätssicherung. Die Gesamtdauer der Förderung beträgt in der Regel 20 Beratungstage.

– Für Existenzgründerpässe: Bis zu 1.500 Euro/für Unternehmensnachfolgen bis 2.100 Euro.
Die Fördersätze betragen bis zu 75 Prozent, bei Gründungen aus der Arbeitslosigkeit bis zu 90 Prozent und bei langzeitarbeitslosen Gründern bis zu 100 Prozent der zuschussfähigen Gesamtausgaben. Die Pässe werden für maximal neun Monate vergeben.

– Für Beratungs- und Vernetzungsprojekte: Bis maximal 75 Prozent der zuschussfähigen Gesamtausgaben bei einer Projektlaufzeit von 48 Monaten und der Option auf eine Anschlussförderung.

– Für Gründerprämien: Monatlich 3.000 Euro für Antragsteller/Gründer mit anerkanntem Hochschulabschluss, sonst 2.000 Euro pro Monat. Die Gründerprämien werden für maximal zwölf Monate vergeben.

Erfolgreiche Gründungen – mit einem professionellen Businessplan

Die Gründerrichtlinie – Erhöhung der Stabilität von gewerblichen und freiberuflichen Unternehmensgründungen ermöglicht eine umfassende inhaltliche und finanzielle Förderung von Existenzgründungsprojekten. Eine wichtige Grundlage für die Realisierung des Projekts und die begleitende Beratungsarbeit ist ein professioneller Businessplan. Die Unternehmensberatung Businessplan.org prüft die Tragfähigkeit Ihres Geschäftskonzeptes, Ihre Investitions- und Finanzierungsplanung sowie Ihre langfristige Unternehmensplanung. Unsere Berater verfügen über eine fundierte betriebswirtschaftliche Ausbildung, mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in unterschiedlichen Branchen und eine Akkreditierung bei den relevanten Förderinstitutionen. Optional begleiten wir Ihr Projekt im Rahmen der Gründerrichtlinie – Erhöhung der Stabilität von gewerblichen und freiberuflichen Unternehmensgründungen auch während der gesamten Gründungsphase.

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
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Erstellte Businesspläne
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Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
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Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
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