Seed- und Start-Up-Fonds II

Ziel und Gegenstand der Förderung durch den Seed- und Start-Up-Fonds II

Der Seed- und Start-Up-Fonds II ist ein Förderinstrument des Landes Schleswig-Holstein, das Risikokapital für wissenschaftsbasierte Existenzgründungen zur Verfügung stellt. Die Gründer werden durch die Kapitalbeteiligungen in der Seed- und Start-Up-Phase sowie in den ersten fünf Jahren nach der Gründung unterstützt.

Die Mittel für den Seed- und Start-Up-Fonds II stellen der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), das Land, die Investitionsbank sowie die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein.

Wer kann durch den Seed- und Start-Up-Fonds II gefördert werden?

Antragsberechtigt für eine Förderung durch den Seed- und Start-Up-Fonds II sind Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungsinstituten, Unternehmen mit einem Geschäftsschwerpunkt in den Bereichen Forschung, Entwicklung oder Wissenschaft sowie junge, innovative KMUs. Der Antrag auf eine Risikokapitalbeteiligung aus dem Seed- und Start-Up-Fonds II muss während der Gründungsphase oder in den ersten fünf Jahren nach der Existenzgründung erfolgen. Sanierungen und Umschuldungen können durch die Beteiligungen nicht gefördert werden.

In welcher Form erfolgt Förderung durch den Seed- und Start-Up-Fonds II?

Die Förderung erfolgt typischerweise in Form einer stillen Beteiligung, daneben sind auch offene Beteiligungen möglich.

Die Höhe der Seed-Erstfinanzierungen beträgt 50.000 bis 100.000 Euro. In begründeten Ausnahmefällen gewährt der Seed- und Start-Up-Fonds II eine Erhöhung auf maximal 200.00 Euro. In der Start-Up-Phase sind Kapitalbeteiligungen im Umfang von 50.000 bis 350.000 Euro möglich. Die Gesamtfinanzierung in der Seed- und Start-Up-Phase beläuft sich somit auf maximal 400.000 Euro.

Offene Beteiligungen werden als Minderheitsbeteiligung realisiert und dürfen – mit einer Obergrenze von 100.000 Euro – bis zu 25 Prozent des Gesamtkapitals erreichen.

Stille Beteiligungen aus dem Fondsvermögen haben in der Regel eine Laufzeit von zehn Jahren, offene Beteiligungen sind meist auf sieben Jahre befristet.

Das Beteiligungsentgelt ist bonitätsabhängig. Die Tilgung erfolgt endfällig, bei stillen Beteiligungen kann alternativ auch eine Ratentilgung ab dem sechsten Laufzeitjahr vereinbart werden.

Ein professioneller Businessplan – Voraussetzung für Förderungsbeteiligungen

Gründungen im Wissenschaftsbereich erfordern eine besonders gut durchdachte Geschäftsidee inklusive der erforderlichen Risikokalkulationen, eine umfassende Investitions-, Kooperations- und Unternehmensplanung sowie einen hochprofessionellen Businessplan. Bei der Unternehmensberatung Businessplan.org ist Ihr Projekt während der Seed- und Start-Up-Phase in kompetenten Händen. Wir erstellen gemeinsam mit Ihnen Ihre Planungsunterlagen, Ihren finalen Businessplan und den Antrag für die Fördermittel. Auch nach der unmittelbaren Gründungsphase profitieren Sie von der Beratungskompetenz unseres bundesweiten Netzwerks, zu dem natürlich auch Experten für wissenschafts- und technologiebasierte Gründungen gehören.

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
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80
Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro