Businessplan Kosmetikstudio

Die Kosmetikbranche hat in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung erfahren, weshalb die Aussichten für eine Existenzgründung mit einem Kosmetikstudio durchaus günstig sind. Um die Selbstständigkeit gründlich zu planen, empfiehlt sich die Erstellung eines durchdachten Businessplans. Beim Businessplan für ein Kosmetikstudio kommt es dabei besonders auf die Darstellung der angebotenen Leistungen, die Standortanalyse sowie eine gründliche Finanzplanung an.

Etwa 3,1 Millionen Frauen und 400.000 Männer sind regelmäßig Kunden in einem Kosmetikstudio. Wichtig ist laut Aussagen einiger Kosmetikerinnen vor allem eine helle und freundliche Atmosphäre des Studios. Um dieses einzurichten, wird je nach gewähltem Konzept eine gewisse Menge an Kapital benötigt. Um die benötigten Kredite bzw. Fördermittel zu erhalten, kommt es vor allem auf eine genaue Finanzplanung innerhalb des Businessplans an. Erster Schritt ist dabei die Ermittlung des benötigten Startkapitals. Die Grundausstattung für Hygiene beläuft sich auf etwa 3.000 Euro. Dazu kommt die Einrichtung der einzelnen Kabinen mit Liegen, Stühlen, Tischen, Beleuchtung etc. Hierfür muss pro Kabine mit einem Betrag zwischen 2.800 und 5.500 Euro gerechnet werden. Dazu kommen je nach den angebotenen Leistungen noch Geräte zur Haarentfernung, Gleichstromgeräte oder Sonnenbänke, was je nach Ausstattung nochmals Kosten in Höhe von deutlich über 10.000 Euro bedeuten kann. Ebenfalls zu den Gründungskosten gehört die Finanzierung der Betriebsmittel der ersten Monate. In dieser Zeit reichen die Umsätze zumeist nicht aus, um alle Kosten zu decken.

Was die geplanten Umsätze im Businessplan betrifft, so kann hier auf Vergleichszahlen zurückgegriffen werden. Ein wichtiger Faktor hierbei ist die Bevölkerungsstruktur und die Kaufkraft am gewählten Standort. Im Durchschnitt geben Bundesbürger etwa 200 Euro pro Jahr für kosmetische Dienstleistungen aus. Bei Paaren ohne Kinder liegt der Betrag mit 372 Euro deutlich höher, während beispielsweise allein stehende Männer mit rund 108 Euro ein geringeres Budget hierfür ausgeben. Der durchschnittliche Umsatz lag 2010 bei etwa 65.000 Euro pro Institut. Hiervon müssen dann noch die anfallenden Kosten abgezogen werden. Größter Kostenfaktor ist mit etwa 13 Prozent der Materialeinsatz. Bei den Handelswaren liegt der Kostenfaktor bei 9,2 Prozent. Dazu kommen Personalkosten von 10,6, Sachkosten Aufwendungen für Miete von 11,6 und ein sonstiger Aufwand von etwa 10,4 Prozent des erzielten Umsatzes. Daraus ergibt sich ein Reinergebnis von durchschnittlich ca. 45 Prozent des Umsatzes.

Unsere Businessplan-Experten unterstützen Sie gerne bei der Erstellung Ihres professionellen Businessplans. Nehmen Sie einfach telefonisch oder über unser Formular Kontakt zu uns auf – wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
60
Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
80
Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro