Businessplan Kurierdienst

Die Kurier- und Botendienste erzielten 2010 einen Umsatz von rund 15 Milliarden Euro, was eine Existenzgründung in diesem Bereich durchaus lohnend machen kann. Um sich auf dem hart umkämpften Markt zu behaupten, wird in jedem Falle ein ausgereiftes Geschäftskonzept benötigt, welches auch in einem Businessplan schriftlich fixiert werden sollte. Dieser wird insbesondere dazu benötigt, das benötigte Kapital für die Existenzgründung (z.B. KfW Gründerkredit) zu beschaffen. Hierzu wird im Businessplan für den Kurierdienst ein detaillierter Kapitalbedarfsplan aufgestellt.

Das meiste Kapital wird benötigt, um ein entsprechendes Fahrzeug anzuschaffen. Dieses kann jedoch auch geleast werden, sodass sich die Kosten hierfür in Grenzen halten. Dazu kommt ein ausreichendes Polster für die ersten Monate der Selbstständigkeit. Hierfür sollten – je nach Größe des geplanten Unternehmens – in jedem Falle mindestens etwa 10.000 Euro eingeplant werden. Die zu erwartenden Umsätze hängen zum großen Teil vom vorhandenen Gründungskonzept ab. Neben einem reinen Stadtkurierdienst gibt es die Möglichkeit einen direktfahrenden Schnelllieferdienst für bundesweite oder auch europaweite Verbindungen abzubieten. Ein weiteres mögliches Geschäftskonzept ist ein Auslieferdienst, der Fuhren für ein bestimmtes Unternehmen übernimmt. Im Durchschnitt werden 20 Prozent des Branchenumsatzes durch Stadtfahrten und 50 Prozent durch bundesweite Transporte erzielt. Gerade letzterer Bereich ist in den letzten Jahren deutlich angewachsen. Das größte Auftragsvolumen bieten Unternehmen aus dem Bereich Verkehr und Handel mit durchschnittlich etwa 71 Sendungen pro Tag und Auftraggeber. Im produzierenden Gewerbe sind es 41 und bei den Finanzdienstleistern 15 Sendungen pro Tag.

Um im Businessplan eine ungefähre Umsatzplanung anzugeben, kann auf Vergleichswerte zurückgegriffen werden. So kann ein Umsatz von etwa 61.000 Euro pro Beschäftigten veranschlagt werden. Um kostendeckend zu arbeiten, sollte der Umsatz im Stadtverkehr zwischen 2.500 und 3.000 Euro pro Monat und Fahrzeug liegen. Werden Überlandfahrten durchgeführt, muss dabei in jedem Fall die höhere Kilometerleistung berücksichtigt werden. Um im Businessplan eine Liquiditätsplanung durchzuführen, gilt es nun den Einnahmen die entsprechenden Kosten gegenüberzustellen. Bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 250.000 Euro teilen sich diese in Personalkosten. Aufwendungen für Miete und Pacht sowie in die weiteren Sachkosten auf. Die Personalkosten liegen bei 37 die Kosten für Miete bei 3,3 und die sonstigen Sachkosten bei 45,1 Prozent des erzielten Umsatzes. Somit beträgt der Reinerlös etwa 14 Prozent des Umsatzes.

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