Businessplan Mindestumsatzberechnung

Im Rahmen der Mindestumsatzberechnung eines Businessplans werden zunächst sämtliche privaten Ausgaben (Lebenshaltungskosten) des Unternehmers / Existenzgründers addiert. Typischerweise setzen sich die Privatausgaben hauptsächlich aus folgenden Kosten zusammen:

  • Miete / Raumkosten
  • Versicherungen
  • PKW privat
  • Lebensmittel
  • Telefon / Handy / Internet
  • Hobbys / Urlaub etc.
  • Gebühren
  • Sonstiges

Die Summe dieser Kosten muss der Existenzgründer / Unternehmer monatlich mindestens erwirtschaften, außer er hat noch weitere Einnahmequellen.

Ausgehend von der Summe der privaten Kosten wird folgend ein Brutto-Unternehmerlohn errechnet, welcher unter Abzug sämtlicher Abgaben und Steuern dem Unternehmer zur Deckung der monatlichen privaten Kosten ausreicht.

Dieser Unternehmerlohn wird auf ein Geschäftsjahr projiziert und mit den jährlich geplanten Betriebskosten sowie mit den durchschnittlichen jährlichen Tilgungsleistungen (bei Inanspruchnahme einer Fremdfinanzierung) addiert. Vom Ergebnis werden die jährlichen Abschreibungen abgezogen. Anschließend wird der Betrag durch den Plan-Rohertrag dividiert und mit 100 multipliziert. Das Ergebnis ist der Mindestumsatz, also der Umsatz, den Sie mindestens generieren müssen, um Ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Umfang: die Mindestumsatzberechnung sollte nicht mehr als 1,5 Seiten in Ihrem Businessplan einnehmen.

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
60
Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
80
Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro