Businessplan Möbelgeschäft

Um sich mit einem eigenen Möbelgeschäft erfolgreich selbstständig zu machen, ist es wichtig, eine Nische zwischen den Möbeldiscountern und den alteingesessenen Möbelhäusern zu finden. Grundvoraussetzung ist deshalb ein Businessplan mit einem stimmigen Geschäftskonzept. Der Businessplan wird vor allem dazu benötigt, um den für ein Möbelgeschäft benötigten hohen Kapitalbedarf zu decken.

Eine Besonderheit bei der Eröffnung eines Möbelgeschäfts ist der relativ große Bedarf an Fläche. Deshalb kommt der richtigen Standortwahl eine große Bedeutung zu. Je nach angebotenem Sortiment wird eine Verkaufsfläche zwischen 1.000 und 10.000 Quadratmetern benötigt. Zudem sollte in jedem Fall eine ausreichende Schaufensterfläche vorhanden sein. Ideal geeignet für ein Möbelgeschäft ist deshalb ein Eckladen. Aufgrund der Spezialisierung sollten sich Existenzgründer nicht von in der Nähe befindlichen Möbelhäusern abschrecken lassen. Wichtig ist zudem eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen, sodass Kunden die gekauften Möbel bequem beladen können. In der Standortanalyse des Businessplans ist es außerdem wichtig, auf die ansässige Bevölkerungsstruktur und deren Kaufkraft einzugehen. Diese muss in jedem Fall zum angebotenen Preissegment passen. Generell geben deutsche Haushalte pro Jahr 490 Euro für Einrichtungsgegenstände aus. Dabei liegen Beamtenhaushalte mit Ausgaben von 888 Euro ebenso über Durchschnitt wie Paare mit Kindern, die etwa 732 Euro pro Jahr ausgeben. Allerdings bevorzugen diese eher das untere Preissegment. Was die Auswahl an angebotenen Möbeln betrifft, können sich Existenzgründer an den Branchenzahlen orientieren. Mit 28 Prozent machen Möbelgeschäfte den größten Teil des Umsatzes mit dem Verkauf von Küchen. Danach folgen Polstermöbel mit 18 sowie Wohn- und Schlafzimmer mit jeweils 12 Prozent Umsatzanteil.

Möbelgeschäfte benötigen im Vergleich zu anderen Unternehmen des Einzelhandels ein deutlich höheres Startkapital. Der genaue Betrag hängt von der Größe des Ladens und dem angebotenen Sortiment ab. In jedem Fall sollte im Businessplan ein Startkapital zwischen mindestens 150.000 und 180.000 Euro angesetzt werden. Durchschnittlich erzielen Möbelgeschäfte einen Jahresumsatz von etwa 165.000 Euro pro Beschäftigtem. Bei den Kosten schlägt der Wareneinsatz mit 57,5 Prozent am höchsten zu Buche. Dazu kommen Personalkosten von 15,5, Miete von 5,8 sowie weitere Aufwendungen in Höhe von etwa 16 Prozent des Umsatzes. So ergibt sich ein Betriebsergebnis von etwa 5,4 Prozent des Umsatzes.

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Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
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Erstellte Businesspläne
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Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
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