Nettoverschuldung

Fremdkapital und flüssige Mittel

Es ist enorm wichtig, dass Sie sich als Gründer genau darüber im Klaren sind, wie die Finanzstruktur Ihres neuen Unternehmens aufgebaut ist. Das hilft Ihnen selbst dabei, die Risiken einzuschätzen. Außerdem dient Ihnen der Businessplan als Frühwarnsystem, wenn Sie alle Abweichungen registrieren und auswerten.

Auch die Investoren und Banken interessieren sich sehr genau für die Finanzstruktur des Unternehmens, in das sie investieren. Legen Sie deshalb Kennzahlen wie Verschuldungsgrad, dynamischer Verschuldungsgrad, Nettoverschuldung und Schuldentilgungsdauer in Ihrem Businessplan von Anfang an offen. Für Ihre Geldgeber ist es lästig, wenn sie nachfragen oder selbst nachrechnen müssen.

Was ist die Nettoverschuldung?

Die Nettoverschuldung ist die Summe, die übrig bleibt, wenn man vom Fremdkapital die flüssigen Mittel abzieht. Damit wird ausgedrückt, wie viel Geld zur Rückzahlung der Darlehen zur Verfügung stehen würde, wenn die flüssigen Mittel bereits aufgebraucht sind und das Unternehmen das Anlage- und Umlaufvermögen auflösen muss.

Warum gehört die Nettoverschuldung in den Businessplan?

Investoren und Banken wollen sich immer für den Fall absichern, dass die Unternehmung schief geht. Sie wollen Wissen, wie viel Geld sie im schlimmsten Fall zurück bekommen und wie das Unternehmen abgewickelt wird. Deshalb ist es notwendig, dass die Nettoverschuldung als Zahl in den Businessplan aufgenommen wird.

Die Berechnung ist leicht und jeder kann mit den Daten aus dem Businessplan, bzw. der Finanzplanung, die Nettoverschuldung ausrechnen. Doch gerade deshalb machen Sie die Leser misstrauisch, wenn Sie die Nettoverschuldung nicht angeben. Arbeiten Sie stets offen und gehen Sie respektvoll mit der Zeit Ihrer Geldgeber und Geschäftspartner um.

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
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60
Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
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Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro