Bekanntlich ist aller Anfang schwer. Gerade die jungen Startups wissen, wie schwer es ist, ein erfolgreiches Unternehmen auf den heutigen Markt zu bringen. Allen Anfangs steht das Kapital. Doch wie finden Existenzgründer Investoren, die bereit sind zu kooperieren?

eGym zum Beispiel, ein in 2010 gegründetes Unternehmen, konnte eine Finanzierung von mehr als 40 Millionen Euro abschließen. Klar ist, dass hinter solchen Investitionssummen viel Arbeit steckt, die von Anfang an effizient ausgerichtet werden muss und mit Wachstumsplänen bzw. professionellen Businessplänen vorangetrieben wird. Zudem spielt der gegenwärtige Kapitalmarkt eine wichtige Rolle.

Bei hohen Investitionssummen investieren in der Regel mehrere Kapitalgeber gleichzeitig. So beteiligten sich bei eGym unter anderem High-Tech, Bayern Kapital, sowie HPE Growth Capital, mit Sitz in Amsterdam, und Highland Europe.

Internationale Investoren, vor allem aus den USA, sehen auf dem Wachstumsmarkt in Europa eine Finanzierungslücke und viele Chancen, die noch ungenutzt sind. Dadurch, dass sich der Wachstumsmarkt in Deutschland in den letzten Jahren stark weiterentwickelt hat, fallen Startups immer mehr in den Fokus von internationalen Kapitalgebern. So könnte die erkannte Finanzierungslücke geschlossen werden. Hierfür wurde auch der Wachstumsfond Bayern, von Bayern Kapital, organisiert. Dieser lässt den Wachstumsmarkt für private Fonds noch attraktiver wirken.

Doch wofür brauchen Existenzgründer das ganze Kapital? Existenzgründer benötigen zur Umsetzung ihrer Businesspläne bzw. Wachstumspläne viel Kapital, worunter die Weiterentwicklung von Technologie und Produkten sowie der Ausbau des Vertriebs und die Internationalisierung fallen. Laut Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer von BayStartUp, sei es nämlich immer sinnvoll, möglichst schnell zu globalisieren.