Businessplan Restaurant

In der speisegeprägten Gastronomie konnten die Betriebe im Jahre 2011 ein Umsatzplus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen. Der Gesamtumsatz der Branche stieg dadurch auf knapp 18 Milliarden Euro an. Insgesamt gab es 2011 rund 76.000 Restaurants, die jeweils einen durchschnittlichen Umsatz von 225.000 Euro erzielten.

Im Businessplan für das Restaurant ist es vor allem wichtig, die vorhandene Geschäftsidee zu präsentieren. Dabei lohnt es sich, auf die aktuellen Trends zu achten. So ging die Tendenz im letzten Jahr weg von den opulenten mehrgängigen Menüs am Abend hin zu mehreren kleineren über den Tag verteilten Mahlzeiten. Aus diesem Grund haben die klassischen Restaurants auch zunehmend Konkurrenz von Cafés und Bistros erhalten. Von diesem Trend profitierte auch die Systemgastronomie. Die 15 größten Ketten mit insgesamt 330 Standorten konnten beim Umsatz erneut um 1,1 Prozent zulegen.

Ein besonderer Trend in der Gastronomie sind Restaurants, welche für ihre Gäste eine besondere Bioküche anbieten. Derzeit gibt es rund 870 Betriebe, die über ein entsprechendes Bio-Zertifikat verfügen. Deren Umsatzanteil beträgt zwar derzeit erst etwa ein Prozent, es wird hier jedoch mit einem deutlichen Anstieg gerechnet. Auch die regionale Küche ist wieder gefragt, ebenso wie die ethnische Küche. Egal, für welches Konzept sich ein Existenzgründer entscheidet, wichtig ist, dass er voll hinter diesem steht und dies im Businessplan auch deutlich zum Ausdruck bringt.

Ein wichtiger Teil im Businessplan für ein Restaurant beschäftigt sich mit den Einnahmen und Ausgaben. Was den möglichen Umsatz betrifft, so kann hier auf Vergleichszahlen der Branche zurückgegriffen werden. Eine wichtige Kennzahl ist dabei der Umsatz, welcher pro Stuhl erzielt wird. Dieser liegt für sehr speiseorientierte Betriebe bei etwa 7.200 Euro pro Jahr. Halten sich Speisen und Getränke eher die Waage, so kann von einem Jahresumsatz von 6.000 Euro pro Jahr und Stuhl ausgegangen werden. Umsatz ist natürlich nicht gleich Gewinn, sodass die Kostenstruktur eines Restaurants ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Auch hier können im Businessplan Vergleichszahlen genutzt werden. In Restaurants bilden die Personalkosten sowie der Materialeinsatz die größten Posten. Die Personalkosten liegen im Schnitt bei etwa 30,2 und der Materialeinsatz bei 27,2 Prozent. Dazu kommt ein Handelswareneinsatz von 4 Prozent für Getränke, welche direkt verkauft werden. Die Kosten für Miete bzw. Pacht liegen bei 10,5 und sonstige Aufwändungen bei 11,9 Prozent. Daraus resultiert ein durchschnittliches steuerliches Ergebnis von 16,1 Prozent.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung Ihres Businessplans zur Gründung oder Übernahme eines Restaurants. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf – wir unterbreiten Ihnen umgehend ein individuelles Angebot.

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
60
Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
80
Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro