Da das Zusammenfinden von konventionellen Unternehmen mit potenziellen Startups für eine erfolgreiche Kooperation oft eine Schwierigkeit darstellt, beschäftigt sich einer der größten Energieversorger der Schweiz (ewz) damit, welche Möglichkeiten es gibt, Startups noch besser mit etablierten Industrieunternehmen zu vernetzen. Dabei ist ewz Teil eines schweizer Zusammenschlusses von Traditions- und Jungunternehmen (Swiss Innovation Outposts), welcher deutschen Startups helfen will, sich in der Schweiz zu akklimatisieren.
Das Ergebnis des Startup-Screenings ist ein Event, bei dem sich junge Gründer und Unternehmer persönlich treffen, ungezwungen kennenlernen und es so schneller zu einem Austausch und damit auch zu Entscheidungen zwischen Startups und Entscheidern der Corporate-Seite kommt.
Zu der aktuellen Veranstaltung wurden vier Startups eingeladen, die im Voraus bereits von den Mitgliedern des ewz-Teams ausgewählt wurden. Vor Experten und Topmanagern präsentierten die Gründer ihr Angebot und beantworteten kritische Fragen. Anschließend kamen Gründer, Fachexperten und Entscheider bei Pizza und Getränken ins Gespräch, um potenzielle Geschäftsmöglichkeiten zu besprechen. Dabei stellte das Innovationsteam des ewz als eine Art Vermittler sicher, dass die anwesenden Startups tatsächlich mit den für sie relevanten Personen des Unternehmens vernetzt wurden.