Venture-Capital-Investitionen für Startups sollen nun von der Bundesregierung über verschiedene Finanzinstrumente unterstützt werden. Es sei wichtig, den Erfolg junger Unternehmen in der Wachstumsphase zu verbessern, da der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt werden müsse, um wettbewerbsfähig zu bleiben und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze langfristig zu sichern.

Dabei sollen staatliche Instrumente, insbesondere Finanzierungs-Hebel, die Wachstumsfinanzierung von Startups stärken: Durch die Aufstockung privater Investitionen zu denselben Bedingungen wird privates Kapital für Startups mobilisiert. Allerdings wird nur an Stellen gefördert, wo echtes Marktversagen herrscht, also in der Seed-Phase der Startups. Ein Beispiel für Finanzierungs-Hebel zeigt die ERP/EIF- Wachstumsfazilität mit einem Umfang von 500 Millionen Euro.

Auch für reifere Startups soll es nun durch Venture Debt, als Connection zwischen Venture-Capital und Bankenmarkt, spezielle Kredite mit höheren Zinsen und kurzen Laufzeiten geben. Besonders bei den Venture Debts ist, dass sich der Kreditgeber an der Wertsteigerung des Unternehmens beteiligt. Allerdings sei der Venture-Debt-Markt in Deutschland noch sehr ausbaufähig.

Unterstützend dazu kommt hier der „Tech Growth Fund“, welcher gemeinsam mit der KfW errichtet werden soll. Das Ziel hierbei sei es, mehrere Milliarden Euro Venture Debt für die Anschlussfinanzierung von Startups in Umlauf zu bringen.