Businessplan Versicherungsmakler

Auch wenn die Anfangsinvestitionen bei einer Existenzgründung als Versicherungsmakler relativ gering sind, empfiehlt es sich vorab einen Businessplan zu erstellen. Bei Versicherungsmaklern kommt es im Businessplan vor allem auf einen genauen und schlüssigen Finanzteil an. Zudem wirkt sich auch die richtige Standortwahl positiv auf die möglichen Umsätze aus. Die umsatzsteuerpflichtigen Einnahmen für Versicherungsmakler beliefen sich 2010 auf 1,04 Milliarden Euro. Daraus ergab sich ein durchschnittlicher Jahresumsatz von 135.000 Euro.

Der größte Anteil der Provisionen stammt mit 48,2 Prozent aus abgeschlossenen Lebensversicherungen. Dazu kommen Schadens- und Unfallversicherungen mit 32 und private Kranken- und Pflegeversicherungen mit 19,8 Prozent. In den meisten Fällen sind Versicherungsmakler vor der Existenzgründung bereits in dieser Branche aktiv gewesen und besitzen deshalb schon einen gewissen Kundenstamm. Dies sollte dann auch im Businessplan, insbesondere beispielsweise in einem KfW-Businessplan entsprechend hervorgehoben werden.

Im Durchschnitt erhalten Versicherungsmakler eine Provision von 14,4 Prozent der jeweiligen Jahresprämie. Wie hoch die Provision genau ausfällt, hängt mit der Laufzeit des jeweiligen Versicherungsvertrags zusammen. Mit einer Provision zwischen 20 und 25 Prozent bringen Lebensversicherungen mit Abstand die höchste Provision. Deshalb gilt es, die Basis der erzielten Einnahmen über Lebens- bzw. private Krankenversicherungen zu erzielen. Daneben lässt sich dann noch ein zusätzlicher Bestand an Sachversicherungen aufbauen. Langfristige Versicherungen erzielen aufgrund der Folgeprovisionen auch Einnahmen, falls keine Neuabschlüsse getätigt werden. Dazu kommen Sonderprovisionen, wenn beispielsweise für eine bestimmte Gesellschaft besonders viele Abschlüsse getätigt werden. In den meisten Fällen erhalten Versicherungsmakler zudem eine Abschlussprovision von 4-5 Prozent des Beitrags. Das größte Potenzial für Versicherungsmakler liegt bei gewerblichen Kunden. Das Prämienaufkommen für Sachversicherungen im gewerblichen Bereich lag 2011 bei 5,7 Milliarden Euro. Zwar haben gewerbliche Kunden einen größeren Beratungsaufwand, jedoch lassen sich dadurch auch regelmäßige Folgeabschlüsse generieren.

Makler, die kein Personal beschäftigen, müssen mit Betriebskosten von etwa 30 Prozent des getätigten Umsatzes rechnen. Hierunter fallen die Raumkosten, Fahrzeug- und Reisekosten sowie Abschreibungen und sonstige Aufwendungen. Der Reingewinn liegt durchschnittlich bei ca. 70 Prozent des Umsatzes.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Ausarbeitung eines professionellen Businessplans für Ihr Versicherungsmakler-Büro. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich ein individuelles Angebot unterbreiten.

10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
60
Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
80
Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro