Businessplan Zahntechnik

Bei der Existenzgründung als Zahntechniker kommt es vor allem auf eine gründliche Standortanalyse an, um den Bedarf der sich im Umkreis befindlichen Zahnärzte abzuklären. Diese Analyse ist neben der Finanzplanung auch einer der zentralen Punkte des Businessplans. Nur mit einem ausgereiften und gut durchdachten Businessplan lassen sich Banken überzeugen, welche das benötigte Kapital für die Existenzgründung zur Verfügung zu stellen.

Mitte 2011 waren in der Handwerksrolle rund 9540 Zahntechnikerbetriebe eingetragen. Der Gesamtumsatz für das Jahr 2010 lag bei 3,8 Milliarden Euro. Bei etwa der Hälfte der Unternehmen lag der Umsatz unter 250.000 Euro. Das Marktvolumen wird aktuell auf etwa 6,3 Milliarden Euro geschätzt. Dieses ergibt sich aus den Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung in Höhe von 3,1 Milliarden Euro und denen der privaten Krankenversicherung in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Dazu kommen noch private Aufwendungen von 2,7 Milliarden Euro. Zu den Mitbewerbern gehören vor allem die durch Zahnärzte betriebenen Praxislabors, welche einen Marktanteil von etwa 30 Prozent besitzen. Dazu drängen auch vermehrt ausländische Anbieter auf den deutschen Markt.

Zahntechniker arbeiten überwiegend für Kunden aus der eigenen Region. Deshalb ist im Businessplan eine genaue Standortanalyse / Standortbeschreibung in jedem Fall erforderlich. Hierzu muss zum einen die Zahl der Mitbewerber sowie der vorhandenen Zahnärzte ermittelt werden. Um die benötigten Kredite zu erhalten, ist es ratsam, bereits vorab mit den Zahnärzten Kontakt aufzunehmen und den Bedarf abzuklären. Im besten Falle wird eine spätere Zusammenarbeit bereits vorab vereinbart. Bestehen bereits solche Kooperationen, müssen diese im Businessplan für den Zahntechniker in jedem Fall hervorgehoben werden.

Als Kapitalbedarf für die Einrichtung des Dentallabors sollte mindestens ein Betrag von 150.000 Euro angesetzt werden. Dazu kommt noch eine entsprechende Liquiditätssicherung, um die ersten Monate nach der Neugründung gut überbrücken zu können. Der durchschnittliche Umsatz für ein Dentallabor liegt bei 515.000 Euro pro Jahr. Für die Liquiditätsplanung müssen im Businessplan nun noch die Kosten gegenübergestellt werden. Etwa 52 Prozent des Umsatzes werden von den Personalkosten in Anspruch genommen. Dazu kommen 19 Prozent für den Materialeinsatz sowie 20 Prozent für die sonstigen Kosten wie Miete, Versicherungen etc. Als Betriebsergebnis stehen dem Zahntechniker durchschnittlich noch 9 Prozent des Umsatzes zur Verfügung.

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10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
60
Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
80
Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro