Coronakrise KfW-Kredite und Soforthilfen


 


 

+++ 100 % Beratungskosten-Übernahme +++ bis zu 4.000 € vom Bund in der Coronakrise

In der Corona-Krise werden Unternehmer und Freiberufler in bisher einzigartigem Ausmaß bei Beratungsleistungen unterstützt. Das gilt aktuell besonders für die Unterstützung bei Liquiditätsüberbrückungen und Finanzplanungen für Kreditanträge.

Unternehmensberatung in Zeiten der CORONAVIRUS-Pandemie durch den Bund:

Direkte Nachweise der Leitstelle für Gewerbeförderungsmittel des Bundes Zum Download
 

    „Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss für eine Beratungsleistung in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung).”
    “Der Zuschuss wird vom BAFA als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt.“
    Rechtskräftig ab dem 01.04.2020 bis zum 31.12.2020.

Die Unternehmensberatung Businessplan.org ist ein beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle akkreditiertes Beratungsunternehmen. Die Leistungen von Businessplan.org können damit bis zum 31.12.2020 mit 100 % staatlich gefördert werden.

 
 

Die Zuschüsse für Beratungsleistungen müssen nicht zurückgezahlt werden. Die Beratung kann in der Corona-Krise auch telefonisch oder per Videokonferenz erfolgen.

 


 

Corona-Unterstützungsanfrage bei den Experten von Businessplan.org

Die Unternehmensberatung Businessplan.org unterstützt seit mittlerweile über 10 Jahren Unternehmensgründer/Startups und junge sowie etablierte Unternehmen bei der Erstellung hochprofessioneller Businesspläne und Finanzkalkulationen für Kreditanträge.

Wir helfen Ihnen dabei die Kapitaldienstfähigkeit so darzustellen, dass sie für die
Kreditanträge bei IhrerHausbank a) ausreicht und b) glaubwürdig ist.

 


 

 

Alle wichtigen Informationen zu den Programmen, den Voraussetzungen und den Antragsstellungen für Liquiditätshilfen und KfW-Förderkredite in der Corona-Krise.

Die Bundesregierung und die Bundesländer haben umfangreiche Milliarden-Hilfspakete beschlossen. Doch wem helfen Sie wann und unter welchen Bedingungen sind diese für Ihre Situation bewilligungsfähig und hilfreich?

Unternehmen, (Solo-)Selbst­ständiger oder Frei­berufler. Liquiditätshilfen durch Kredite, Sonderhilfen, Zuschüsse, Risikoübernahmen, Ausfallbürgschaften, Steuerstundungen, Kurzarbeitergeld. Die Liste an Begriffen und Hilfsprogrammen ist lang und unübersichtlich zugleich.

 
In unserem Ratgeber haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen auf einen Blick zusammengefasst:

Je nach Ihren individuellen Rahmenbedingungen finden Sie auf unserer Ratgeberseite, die für Sie relevanten Optionen, Programme und Richtlinien. Mit unserer nachfolgenden Aufstellung können Sie sich einen Überblick über Ihre unternehmerischen wie finanziellen Möglichkeiten in der Corona-Krise verschaffen.


 

Übersicht der Hilfs- und Fördermaßnahmen

Im ersten Schritt müssen Sie zwischen zwei grundsätzlichen Förderungsarten der Coronahilfe unterscheiden. Es gibt

    1) Soforthilfen für kurzfristige Liquiditätsengpässe

    2) Kredit-Sonderprogramme der KfW und Landesförderbanken für umfangreichere Liquiditätsförderungen

Darüber hinaus gibt es noch weitere steuerliche und unternehmerische Sondermaßnahmen, die Sie berücksichtigen sollten. Dazu zählen Anpassungen der Steuervorauszahlungen, zinsfreie Steuerstundungen, der Erlass von Säumniszuschlägen, der Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen sowie Kurzarbeitergeld und Entgeltfortzahlungsversicherungen.

Im zweiten Schritt müssen Sie die für sich relevanten Möglichkeiten abwägen. Wir stellen Ihnen nachfolgend die wichtigsten Eckpunkte für die Kredit- und Liquiditätssicherung im Einzelnen näher vor.


 

1) Soforthilfen

  • Soforthilfen sind Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.
  • In der Regel sind die Soforthilfen aber einkommensteuerpflichtig.
  • Sie sind von der Bundesregierung verabschiedet, werden aber auf Bundesländerebene umgesetzt.
  • Die Beantragung erfolgt je Bundesland und kann demnach individuell ausgestaltet und bearbeitet werden.
  • Der Zuschuss dient zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen, die durch die Coronakrise verursacht worden.
  • Die Umsatzeinbrüche und Liquditätsengpässe müssen eine existenzbedrohenden Situation zur Folge haben, die nicht bereits vor der Coronakrise bestanden haben sollte.
  • Alle Konditionen und Unterlagen werden aktuell von den zuständigen Institutionen regelmäßig überarbeitet und erweitert.
  •  
    Der Zuschuss richtet sich, gemäß Bundesregierungsvorschlag, nach der Anzahl der Beschäftigten:

      ✓ 9.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten
      ✓ 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten
      ✓ 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 250 Beschäftigten

    Unsere Empfehlung: Beantragen Sie zeitnah die Soforthilfen bei der zuständigen Stelle Ihres Unternehmenssitzes, sofern Sie von der Coronakrise wirtschaftlich betroffen sind.

     
    Die Soforthilfen sind jedoch in erster Linie ein staatlicher Zuschuss der kurzfristige Liquiditätsengpässe abdecken soll. Für kleinere, mittlere und besonders größere Unternehmen können diese Zuschüsse zwar hilfreich, aber in der Regel nicht ausreichend sein.


     

    2) Kredit-Sonderprogramme: Informationen zur Corona-Hilfe durch KfW und die Landesförderbanken

    Die KfW hat, für durch die Coronakrise in Schieflage geratene Unternehmen, besondere Kreditprogramme zur Liquiditätshilfe aufgesetzt. Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Sonderprogramme, deren Eckpunkte und Tipps zur Antragstellung vor. Die Regelungen und die damit verbundene Programmumstellung ist vorerst bis 14. April in Kraft und wird stetig ausgeweitet.

    Sonderprogramme der KfW

    1) KfW-Unternehmerkredit

    Für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind.

      ✓ KfW-Corona-Hilfe für Investitionen und Betriebs­mittel
      ✓ Bis zu 90 % Risiko­übernahme je Unternehmensgröße
      ✓ Unternehmen und Freiberufler
      ✓ Bis zu 1 Mrd. Euro Kredit­betrag

      Begrenzt auf
      ✘ 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
      ✘ das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
      ✘ den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen bzw. 12 Monate bei großen Unter­nehmen oder
      ✘ 50% der Gesamt­verschuldung Ihres Unter­nehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

    Antragsformular und Weitere Informationen siehe Merkblatt KfW-Sonderprogramm 2020.

    2) ERP-Gründerkredit – Universell

    Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind.

      ✓ KfW-Corona-Hilfe für Investitionen, Betriesbittel sowie Material- und Warenlager
      ✓ Bis zu 90 % Risiko­übernahme je Unternehmensgröße
      ✓ Existenzgründer, Unternehmens­nachfolger, Freiberufler, Unternehmen
      ✓ Bis zu 1 Mrd. Euro Kredit­betrag

      Begrenzt auf
      ✘ 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
      ✘ das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
      ✘ den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen bzw. 12 Monate bei großen Unter­nehmen oder
      ✘ 50% der Gesamt­verschuldung Ihres Unter­nehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

    3) ERP-Gründerkredit – Startgeld

    Alternative für junge Unternehmen, die weniger als 3 Jahre am Markt sind bzw. noch keine zwei Jahres­abschlüsse haben.

      ✓ 30.000 Euro für Betriebs­mittel
      ✓ 80 % Risiko­übernahme durch die KfW

    Ergänzende Maßnahmen für dieses Programm durch die Bundes­regierung sind derzeit in Arbeit.

    4) KfW-Sonderprogramm Konsortialfinanzierung

    Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung ab 25 Mio. Euro.

      ✓ Für Finanzierungen ab 25 Mio. Euro
      ✓ Bis zu 80 % Risiko­übernahme durch die KfW
      ✓ Für Investitionen und Betriebsmittel in Deutschland
      ✓ Flexible Finanzierungs­strukturen

      Begrenzt auf
      ✘ 25% des Jahresumsatzes 2019 oder
      ✘ das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
      ✘ den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 12 Monate
      ✘ Umschuldungen oder Nach­finanzierung abgeschlossener Vorhaben nicht möglich
      ✘ Kombination mit bestimmten KfW-Förderprogrammen ist ausgeschlossen (ERP-Mezzanine, Konsortialpartner etc.)


     

    Programme der Landesförderbanken nach Bundesland

    Jedes Bundesland erstellt zu den KfW-Sonderprogrammen, die für alle Unternehmen in Deutschland offen stehen, zusätzliche Programme über die Landesförderbanken zur Verfügung.

    Bitte beachten Sie, dass eine Doppelförderung der KfW und Landesförderbanken in der Regel nicht möglich ist.

     
    Baden-Württemberg:
    Auf der Seite der Landeskreditbank (L-Bank) finden Sie alle Informationen zu weiteren Kreditprogrammen.

    Bayern:
    Das Bundesland hat am schnellsten reagiert und bietet über die LfA Förderbank Bayern (1) den Universalkredit, (2) Bürgschaften und (3) Akutkredite an.

    Berlin:
    Die Investitionsbank Berlin (IBB) informiert über die Rettungsbeihilfe Corona für kleine und mittlere Unternehmen.

    Brandenburg:
    Im Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) können Sie einen Überblick der brandenburgischen Maßnahmen erhalten.

    Bremen:
    Bei Liquiditätsengpässen steht die sog. Task Force der Förderbank für Bremen und Bremerhaven (BAB) mit dem “Betriebsmittelkredit Corona-Krise” bereit.

    Hamburg:
    Zuschuss- und Darlehensprogramme können bei der Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) beantragt werden.

    Hessen:
    Die Hessische Regierung informiert mit der WIBank hier über Unterstützungsprogramme für die Corona-Krise.

    Mecklenburg-Vorpommern:
    Der Zugang zu finanziellen Hilfen werden vom zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit aufgelistet.

    Niedersachsen:
    Die niedersächsische Förderbank (NBank) stellt Liquiditätskredite und -zuschüsse bereit, wie den Niedersachsen-Liquiditätskredit.

    Nordrhein-Westfalen:
    Ansprechpartner für Liquiditätshilfen, Kredite bis 3,125 Mio. Euro, für Mikromezzaninfonds und Ausfallbürgschaften ist die Bürgschaftsbank NRW .

    Rheinland-Pfalz:
    Über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) gibt es umfangreiche Kreditprogramme für die Finanzierung von Betriebsmitteln.

    Saarland:
    Das südwestliche Bundesland stellt auf der Seite der Staatskanzlei wichtige Hilfsmöglichkeiten zusammen.

    Sachsen:
    Das Beratungszentrum Konsolidierung (BZK) der Sächsischen Aufbaubank (SAB) ist der sächsische Ansprechpartner für Corona-Hilfen.

    Sachsen-Anhalt:
    Die Investitionsbank Sachsen-​Anhalt oder die Bürgschaftsbank Sachsen-​Anhalt sind Anlaufstelle für die Hilfsangebote der Regierung.

    Schleswig-Holstein:
    Die Kredit-Angebot für kleine und mittelständische Unternehmen finden Sie auf der Seite der Investitionsbank Schleswig-Holstein.

    Thüringen:
    Die Thüringer Aufbaubank informiert Unternehmen über Liquiditätshilfen und möglichen Risikoentlastungen.

    Eine komplette Übersicht der existierenden Corona-Förderprogramme finden Sie in der Förderdatenbank des Wirtschaftsministeriums.


     

    Wichtige Eckpunkte Kredit-Sonderprogramme der KfW

    Die KfW-Sonderprogramme laufen weiterhin über Ihre Haus­bank oder ein anderer Finanzierungs­partner Ihrer Wahl. Die KfW setzt dabei auch in der Coronakrise eine positive Kapitaldienstfähigkeit voraus.

    • Die unterschiedlichen KfW-Kredite variieren nach (1) Unternehmensalter und (2) Unternehmensgröße.
    • Definition größerer Unternehmen: mehr als 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Mio. Euro Umsatz oder mehr als 45 Mio. Euro Bilanzsumme.
    • Für größere Unternehmen erfolgt eine Risiko­übernahme von 80% durch die KfW. Für kleine/mittlere Unternehmen von 90%.
    • Das Restausfallrisiko trägt die Hausbank, die auch in der Coronakrise immer Ihre Kapitaldienstfähigkeit intensiv prüfen wird.
    • Die Programme müssen für Investitionen oder Betriebsmittel genutzt werden.
    • Betriebsmittel sind alle laufenden Kosten, wie z.B. Miet­aufwendungen und Personal­kosten.
    • Das beantragende Unternehmen darf bis zum 31.12.2019 nicht in finanziellen Schwierig­keiten gewesen sein.
    • Die Sonderprogramme sind zusätzlich zu bestehenden, anderen KfW-Fördermittel beantragbar.
    • Das KfW-Darlehen ist in voller Höhe inklusive Zinsen zurück­zuzahlen. Es kann jedoch ein tilgungs­freies Jahr in Anspruch genommen werden.

    Achtung: Wenngleich die Risikoübernahme bzw. Haftungsfreistellung bis zu 90% vom Bund übernommen wird, bleibt immer noch ein Restrisiko für die Hausbanken. In der Folge darf nicht davon ausgegangen werden, dass Ihre Kreditanträge völlig unbürokratisch bearbeitet werden können.

     


     

    Besonders wichtige Unterlagen für die Kreditbeantragung bei der Hausbank

    Gemäß oben ausgeführten Eckpunkte für die Kreditprogramme bleibt die Entscheidung und das Antragsverfahren der Hausbank entscheidend, trotz staatlicher Risikoübernahmen bei KfW- und Landesbank-Krediten. Angesichts volkswirtschaftlich herausfordernder Krisenzeiten werden auch die Geschäftsbanken weiterhin kritische Fragen zur Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung der Kreditnehmer stellen. Durch das Hausbankprinzip und das verbleibende Restrisiko der Banken muss daher weiterhin eine gesicherte Kapitaldienstfähigkeit nachgewiesen werden.

    Nach intensiven Gesprächen mit Steuerberatern, Bankberatern und Finanzierungsspezialisten werden folgende, ausgearbeitete Unterlagen für die KfW-Kreditbeantragung benötigt.


    ✓ (Überschlägiger) Liquiditätsplan (2 Jahre monatlich)
    ✓ Rentabilitätsplan (2 Jahre)
    ✓ Kapitalbedarfsplan
    ✓ Kapitaldienstrechnung (inkl. Zins-/Tilgungsplan)
    ✓ Erklärung, wie die Krise überwunden wird und welche Maßnahmen unternommen werden

     

    Trotz Corona-Krise: Nur mit einer fundierten Finanzplanung erhalten Sie die Unterstützung, die Sie jetzt brauchen.

    Weitere Inhalte für die KfW-Kreditbeantragung bei der Hausbank könnten ergänzend wie folgt aussehen, sollten aber Stand heute für die genannten Förderprogramme nicht zwingend notwendig sein:

    Darstellung Geschäftsidee / Leistungsangebot
    Investitionsplanung / Kapitalbedarfsplan
    Finanzierungsmodell
    Tilgungsplan
    Betriebskostenplanung
    Umsatzvorschau / Umsatzplanung
    Rohertragsberechnung
    Mindestumsatzberechnung


     

    Beratungsanfrage zu Corona-Liquiditätshilfen

    Lassen Sie sich jetzt unverbindlich ein Angebot für die Unterstützung bei Corona-Liquiditätshilfen durch unsere Spezialisten unterbreiten. Füllen Sie dazu einfach das folgende Formular aus.

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    KfWFördermittelSoforthilfeLiquiditätsüberbrückungSonstiges

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    10
    Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
    2500
    Erstellte Businesspläne
    60
    Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
    80
    Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
    5 Mio. Euro