Businessplan für die eigene Planung

Wenn von einem Businessplan die Rede ist, dann oft im Zusammenhang mit dessen Bedeutung bei der Beantragung von Bürgschaften, Krediten, oder Förderungen. So kann bei Existenzgründern leicht der Eindruck entstehen, dass der Businessplan in erster Linie eine Art Beleg ihrer fachlichen und unternehmerischen Qualifikation für eine zukunftsfähige Existenzgründung ist, ein von Externen auferlegter Test, vergleichbar mit den aus Schule und Studium bekannten Klausuren und Semesterarbeiten.

Dabei gerät teilweise in Vergessenheit, dass die allseits beschworene Notwendigkeit der Erstellung eines Businessplans hauptsächlich ganz anders motiviert ist: Der Businessplan ist ein bewährtes Werkzeug, die im Rahmen der Exitstenzgründung und der ersten Zeit des aktiven Betriebs zu leistenden Aktivitäten und Investitionen, strukturiert zu planen und zu prüfen. Die Etablierung von später zu erweiternden Ansätzen eines konkreten Controllings bereits während der Gründungsphase ist eine gängige und bewährte Praxis die unbedingt empfehlenswert ist. Controlling setzt entsprechende, im Businessplan dargelegte und periodisch abgrenzbare Zielsetzungen sowie ein geeignetes Kennzahlensystem voraus. Die Geschäftsentwicklung sollte zu jeder Zeit sofort und exakt feststellbar sein, um Existenzgründer bei Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung von der im Businessplan ausgearbeiteten Planung zu befähigen, sofort und effizient geeignete Steuerungsmaßnahmen einzuleiten. Anhand des greifbaren Geschäftsmodells kann bei Zielabweichungen sofort ein konkreter Problembereich identifiziert werden.

In gewisser Weise dient der Businessplan auch der Ausarbeitung einer „Rohgeschäftsidee“, die dann im Detail ausformuliert, auf Plausibilität geprüft, und, falls Lücken oder Ungereimtheiten auffallen, entsprechend verfeinert und verbessert werden. Im Rahmen dieser wiederholten Optimierung sollte das Konzept auch kompetenten Dritten vorgelegt werden, deren unvoreingenommene Perspektive unter Umständen weitere, im Businessplan zu berücksichtigende Erkenntnisse fördern kann.

Ein gut ausgearbeiteter Businessplan hat auch einen positiven psychologischen Effekt für Gründer: Die Niederschrift in einem Dokument gibt einem eine gewisse Sicherheit, etwas handfestes, greifbares zu beginnen und alle Aspekte der Existenzgründung bedacht und in seine Strategie miteinbezogen zu haben. Ein fertiggestellter Businessplan ist eine marktreife und vollständig entwickelte, von Gründern und Beratern für tragfähig und aussichtsreich befundene Geschäftsidee.

 

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10
Jahre Spezialisierung auf Businessplan-Erstellung
2500
Erstellte Businesspläne
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Berater mit den unterschiedlichsten Branchenspezifizierungen
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Prozent Erfolgsquote bei Finanzierungs-Businessplänen zwischen 25.000 und
5 Mio. Euro