Businessplan EDV-Schulungen

In Zeiten immer komplexer werdender Software steigt der Bedarf nach professionellen EDV Schulungen. Dadurch wird eine Existenzgründung in diesem Bereich sehr interessant. Insgesamt erzielte die Branche 2010 einen Umsatz von 490 Millionen Euro, woraus sich ein durchschnittlicher Jahresumsatz von 185.000 Euro ergibt. Entscheidend für den Erfolg sind ein richtiges Geschäftskonzept sowie ein ausgereifter Businessplan.

Die klassischen EDV Schulen findet man heutzutage nur noch selten. Stattdessen werden EDV Schulungen direkt in den jeweiligen Unternehmen durchgeführt. Viele Unternehmen setzen neue CRM- bzw- ERP Software ein, sodass sich hier ein entsprechend großes Auftragspotenzial ergibt. Ein wichtiger Punkt im Businessplan für EDV Schulungen ist die Generierung von neuen Kunden.

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel das Anbieten von Kursen an der Volkshochschule. So können durch Mundpropaganda mit der Zeit auch gewerbliche Kunden generiert werden. Dazu empfehlen sich Kooperationen mit Weiterbildungsträgern wie beispielsweise das Arbeitsamt. Themenschwerpunkte sind derzeit neben der IT-Sicherheit vor allem das Cloud-Computing sowie CRM und ERP-Software.

Die Frage nach dem benötigten Kapitalbedarf hängt in erster Linie davon ab, welche Schulungen gegeben werden. Soll eine klassische Computerschule mit Unterrichtsraum vorhanden sein, dann werden hierfür in der Regel mindestens 40.000 Euro benötigt. Um entsprechende Kurse anbieten zu können, werden mindestens sechs Schulungsplätze benötigt, wobei die Kosten je Platz zwischen 2.000 und 4.000 Euro liegen. Dazu sind noch weitere Geräte wie Beamer sowie eine entsprechende Einrichtung erforderlich. Zudem sollte ausreichend Kapital eingeplant werden, um die ersten Monate der Existenzgründung gut überbrücken zu können.

Die zu erzielenden Einnahmen sind stark von der Art der angebotenen Kurse abhängig. Die Preise sind bei PC-Kursen für Programme wie Word oder Excel aufgrund des großen Angebots in den letzten Jahren stark gesunken. Aus diesem Grund werden die durchschnittlichen Einnahmen von 185.000 Euro p.a. damit in der Regel nicht erreicht. Zudem ist auch die Kapazität der möglichen Kurse beschränkt. Die größten Kostenfaktoren sind die Personalkosten sowie Aufwendungen für Miete, Tilgungen von Darlehen, Energiekosten und Versicherungen.

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