Businessplan Modehandel

Wenn es um eine Existenzgründung im Einzelhandel geht, gehört die Eröffnung eines Modegeschäfts zu den beliebtesten Varianten. Um sich gegen die starke Konkurrenz der großen Ketten, Discounter, Online-Shops und des Versandhandels durchzusetzen, benötigen Existenzgründer in jedem Fall ein überzeugendes Konzept sowie einen ausgereiften Businessplan.

Ein wichtiger Punkt ist dabei die Wahl des Sortiments, das in der Boutique angeboten werden soll. Dieses muss in jedem Falle zu der am Standort vorhandenen Zielgruppe passen. Dabei spielen insbesondere die Bevölkerungsstruktur und die  Kaufkraft im regionalen Umfeld eine wichtige Rolle. Um mit einem Modegeschäft Erfolg zu haben, muss im Businessplan ein klares Konzept präsentiert werden. Dabei sollte die Zielgruppe hinsichtlich Alter, Einkommensschicht sowie Konfektionsgrößen ebenso analysiert werden wie das angebotene Sortiment.

Durchschnittlich geben die deutschen Haushalte etwa 4,7 Prozent des zur Verfügung stehenden Einkommens für Bekleidung aus. Dies entspricht etwa einem Betrag von 996 Euro pro Jahr, wobei die Ausgaben für Damenbekleidung mit 516 Euro am höchsten sind. Für das untere Preissegment ist besonders die Zielgruppe der Familien mit Kindern interessant. Diese geben pro Jahr etwa 2.000 Euro für Kleidung aus.

In einem Businessplan für ein Modegeschäft sollte in jedem Fall auch darauf eingegangen werden, wo die Kleidungsstücke eingekauft werden. In erster Linie wird der Gewinn in der Modebranche über den Einkauf erzielt. Hier liegt gerade für Existenzgründer die größte Gefahr. So müssen für die vorhandene Zielgruppe die passenden Artikel zum richtigen Zeitpunkt und zu einem möglichst günstigen Preis eingekauft werden.

Gerade zu Beginn lässt sich der Bedarf nicht genau einschätzen, weshalb es sich empfiehlt, zunächst nur 60 Prozent der kalkulierten Ware einzusetzen. Bei einer zu hohen Bestellung müssen die Artikel reduziert verkauft werden, was zu einer drastischen Schmälerung des Rohertrags führt. In der Regel werden die meisten Artikel direkt über den Hersteller eingekauft. Nur etwa 5 Prozent der verkauften Ware wird vom Großhandel bezogen.

Die möglichen Umsätze hängen zum großen Teil vom gewählten Standort ab. Es sollte in keinem Fall der Fehler gemacht werden, bei der Standortwahl nur auf die Kosten für die Miete zu achten. Bei unattraktiveren Geschäftslagen entstehen zumeist höhere Kosten durch Werbung um die Kunden in das Geschäft zu locken. Der durchschnittliche Jahresumsatz für ein Modegeschäft liegt bei etwa 2.700 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche.

Die Businessplan-org Spezialisten unterstützen Sie gerne bei der Erstellung Ihres professionellen Businessplans für Ihren Modehandel. Nehmen Sie einfach telefonisch unter 0800 – 2 111 441 oder über unser Formular Kontakt zu uns auf – wir freuen uns auf Sie!

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